Die Toniebox

Heute einen kleinen Beitrag zur Vorweihnachtszeit, weil ich die Frage schon oft auf Facebook & Co. gelesen haben und weiß, dass viele Eltern darüber nachdenken, sie zu schenken:

Die Toniebox – meine Erfahrungen damit

Tonie-Box und Figuren

Das Körnchen hat seine Toniebox bereits zum ersten Geburtstag erhalten, obwohl die Box und die Figuren ab 3 Jahren ausgewiesen sind. Ich hatte sie bei einer Freundin gesehen und war begeistert vom intuitiven Handling. Ich bin es noch. Damals sah ich keinen Grund, warum ich bis zum dritten Geburtstag damit warten sollte. Das man die Box an den Ohren anmacht und dann eine Figur daraufstellt, damit Musik kommt, hatte das Körnchen eigentlich gleich mal verstanden. Wofür (m)ein Einjähriger und auch (m)ein Zweijähriger aber doch noch zu jung ist: Hörspiele und Hörbücher. Die Ausdauer bringt er noch nicht mit. Aber die Tonie-Figuren, die Musik spielen, sind richtig oft im Einsatz.

Was kann ich euch zur Box erzählen? Sie hat einen guten, klaren Klang und kann nicht nervtötend laut gemacht werden. Am kleinen Ohr macht man leise und am großen Ohr laut, das leuchtet auch den Kleinsten ziemlich schnell ein. Zusätzlich könnte man auch Kopfhörer mit Klinke-Stecker anschließen. Die Box ist gut gepolstert und hat bei uns schon ein paar Stürze, Würfe und Kicks ausgehalten. Ist die Box an, leuchtet oben ein grünes Viereck, dort wird die Figur hingestellt. Klopft man auf die rechte Seite, geht es ein Lied weiter, klopft man auf die linke Seite, geht es zurück. Die Box ist tragbar, der Akku hält was er verspricht (bis zu 7 Stunden Laufzeit) und es wird eine WLan-Verbindung benötigt, um sie einzurichten. Ist die Box als Geschenk vorgesehen, sollte man bedenken, dass sie nicht sofort startklar ist, da man erst ein Konto anlegen muss und die Tonies ihre Inhalte erst aus der Cloud herunterladen müssen. Daher sollte das vielleicht im Vorfeld erledigt werden, damit das beschenkte Kind auch gleich den ersten Hörspaß erleben kann.

Der Kreativtonie

Im Lieferumfang der Toniebox (Werbelink) ist ein farblich passender Kreativtonie dabei. Dieses kleine Männchen enthält eine kleine Tonie-Geschichte, kann aber auch über eine App selbst bespielt oder besprochen werden. Im Netz finden sich inzwischen einige Geschichten und Musikmixe, die heruntergeladen werden können (auch von mir-> „die Steinmimis“), und auch der Anbieter selbst stellt auf seiner Website immer wieder Geschichten zum Download zur Verfügung.

Körnchens Kreativtonie habe ich mit einer meiner Geschichte selbst besprochen und obwohl er sie noch nie komplett angehört hat, freut er sich jedes Mal, wenn er den Tonie daraufstellt und dann meine Stimme hört.

Tonie-Figuren

Die Figuren sind wirklich schön gestaltet und laden sogar zum anderweitig damit spielen ein. Unser „Bauarbeiter“- Benjamin Blümchen fährt zum Beispiel regelmäßig mit Körnchens Bagger durchs Zimmer 🙂 Zugegeben, ~ 15€ pro Figur sind nicht wenig und diese Kosten sind auch häufig auf der Contra-Liste zu finden. Dem möchte ich zustimmen, aber ergänzend dazu zu bedenken geben: 1. der Kreativ-Tonie hat relativ viel Platz und kann immer wieder recht schnell neu bespielt werden. Dank der vielen kostenlosen Online-Angebote muss man nicht so viele Figuren kaufen. 2. ich persönlich halte eine Tonie-Figur für die genau richtige Kleinigkeit in einem Nikolaus-Strumpf, einem Osternest oder zum Gotl-Pack. Wir selbst hatten das Glück, dass ich bei einem Geschichtenwettbewerb von tonies.de mitgemacht und gewonnen habe (mit der Geschichte „die Steinmimis“) und wir uns dafür einige Tonies aussuchen durften. Aus diesem Grund ist das Tipi des Körnchens auch schon ziemlich voll 🙂

Fazit

Unterm Strich kann ich sagen: ich mag die Box sehr. Das Körnchen kann damit im Großen und Ganzen selbstständig schalten und walten, wie er mag. Das fördert seine Selbstständigkeit sowie Selbstwirksamkeit (durch das direkte Feedback) und ist sehr fein für’s freie Spiel. Ich beobachte, wie er gedankenversunken mit seinen Fahrzeugen spielt, plötzlich kurz aufsteht, eine Figur auf die Box stellt und sich dann wieder zufrieden hinsetzt. Durch die Figuren weiß er auch immer gleich, welche er nehmen muss, ohne mich fragen zu müssen. Und das schon weit vor der Alphabetisierung. Also von meiner Seite eine klare Empfehlung.


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Author: Milu

Hi! Mein Name ist Michele, ich bin 33 Jahre alt, Mutter, Psychologin, Familienbegleiterin und Autorin für den Humboldt-Verlag. Mit meinem Mama- und Psychologieblog möchte ich meine Erfahrungen als Mama des Körnchens (09/2018) sowie aus meiner Arbeit als Familienbegleiterin teilen. Durch meinen Kernberuf als Psychologin fließen auch Aspekte der Entwicklungspsychologie und der Bindungstheorie in meine Texte ein.

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