Wochenendprojekt „Piratenschiff“

Piratenschiff

Immerhin ein halbes DIY Vorhaben 😉

Der Spielplatz bei uns um die Ecke hat eigentlich alles, was das Herz begehrt. Bis auf Schatten. Und der ist im Sommer irgendwie unverzichtbar. Aktuell hat der Spielplatz, aus gegebenem Anlass, auch noch ein anderes Defizit: er hat geschlossen.

Wie ihr beim Lesen anderer Beiträge vielleicht schon mitbekommen habt, habe ich ein kleines Energiebündel daheim. Muss vielleicht noch Restenergie von der Reise durch das Universum sein – wer weiß 😊 aber nur zuhause rumsitzen, geht wirklich nicht. Gut, haben wir gesagt, dann investieren wir in ein kleines Spiel- und Kletterparadies für unseren Garten und hoffen, dass wir bald ganz viele Kinder zum Spielen einladen können!

Während ich recherchierte, rief mein Mann sachdienlich dazwischen: „Kesseldruck imprägniert muss es sein!“ oder „vernünftige Anker müssen dabei sein!“ aha, ok. Ich wollte Spiel, Spaß und Aktion, er bestimmte Holzsorten und vernünftige Anker. Was es dann geworden ist?

Der Ghostflyer Spielturm von Wickey

Vermutlich habt ihr das jetzt mal gegoogelt und euch gedacht ‚sag mal, spinnt die?‘, aber ich kann euch versichern, Anfang der Coronakrise waren die grad super reduziert und mit den hauseigenen Ankern und der damit verbundenen Garantie von 10 Jahren, das Geld auch wert. Zugegeben, diese Einschätzung ist eine Prognose meines Mannes, seines Zeichens Zimmermann. Falls es diesen Blog in 10 Jahren noch gibt, könnt ihr hier mein Fazit lesen 😂

Warum jetzt aber 1/2 DIY?!?

Da wir einen Bausatz bestellt haben, handelt es sich ja nicht wirklich um Do-it-yourself, so ehrlich wollen wir schon sein. Wer jetzt aber glaubt, das Teil käme fix fertig oder zumindest direkt zusammenbaubar, der irrt. Die Schnittkanten waren nicht angeschliffen/abgerundet, die Löcher nicht vorgebohrt (wie man es zB vom schwedischen Möbelgiganten gewohnt ist) noch waren die Dekoelemente zugeschnitten oder vorgestanzt. Segel & Co. mussten nach einer Schemavorgabe selbst aufgezeichnet und aus einer Planne ausgeschnitten werden. Deswegen behaupte ich jetzt ganz frech, dass das mindestens ein halbes DIY Projekt war.

Aber ihr könnt euch selbst ein Bild machen, denn ich habe etwas Neues getestet: ich habe das ganze Wochenende fotografiert, was das Zeug hält, und daraus ein kleines Video zusammengebastelt. Bin total gespannt, ob’s funktioniert 😆 Hier also unser Wochenendprojekt „Piratenschiff“, viel Vergnügen! Ach ja, Lautsprecher an, ich hab’s dramatisch untermalt 😉

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