Projekte für‘s #dahoambleiben

Warum kleine Projekte wichtig sind und was ich so alles geplant hab 😉

Gerade vor ein paar Tagen habe ich einen Artikel gelesen, in dem sich die Autorin über den „Selbstoptimierungswahn“ beschwerte, der ihrer Ansicht nach seit der Quarantäne auf Instagram zur Schau gestellt wird.

Abgesehen davon, dass Instagram sowieso eine Plattform der Selbstdarstellung und Selbstoptimierung ist, hat mich dieser Artikel auch noch aus einem anderen Grund geärgert. Denn die Autorin zeigt darin relativ wenig Einfühlungsvermögen und rät „einfach mal Handy weglegen und nichts tun“.

Versteht mich nicht falsch, es ist gesund, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen und mal nichts zu tun. Genau in sich hineinzuhören , was einem gut tut und was nicht. Was man braucht und was einen vielleicht vergiftet. Aber ebenso gesund ist es, seinen Stunden und Tagen Sinn und Bedeutung zu geben, in dem man sie mit kleinen Projekten und einer Tagesstruktur füllt. Das hilft uns, diesen Marathon mental gesund durchzustehen.

Meine kleine Liste

Ein kleines Geständnis: ich liebe Listen und Pläne ☺️ Es macht mich glücklich, sie zu schreiben und dann die einzelnen Punkte abzuhaken. Bei uns hängt eigentlich immer eine Liste am Kühlschrank, auf der Ideen notiert sind, was man als Nächstes machen könnte. Oder eben, was man während der Ausgangssperre angehen will. Hier die aktuellen Punkte:

  • Matti, der Drache, fertig schreiben ✔️
  • Kleidung reparieren/umnähen
  • Spieltisch mit Tafelfolie überziehen
  • Spielküche nähen ✔️
  • Bowling Pins häkeln
  • 30 Tage Yoga Challenge von Mady Morrison
  • Fachartikel überarbeiten
  • Quilt aus Babykleidung (?)
  • Handy ausmisten/Fotos sortieren
  • „Mama, nicht schreien“ fertig lesen

Der ein oder andere Punkt ist bereits erledigt ✔️, an anderen arbeite ich noch. Die Kindergeschichte, über den kleinen Drachen ohne Flügel, kennt ihr bereits und die Spielküche hab ich euch auch schon gezeigt. Der Fachartikel beinhaltet die Ergebnisse meiner Abschlussarbeit über Wochenbettdepression und wartet auf eine Überarbeitung. Die Yoga-Challenge von Mady Morrison wurde mir empfohlen, weil ich aktuell nicht zur Physiotherapie gehen kann und dringend an meiner Mobilität im unteren Rücken arbeiten muss. Und was soll ich sagen: es hilft wirklich! Schon seit Tagen keine Rückenschmerzen mehr!!!

Der Quillt aus zu klein gewordener Babykleidung ist bisher noch nur eine Idee, noch nicht in Umsetzung. Ich bin mir da noch nicht ganz sicher… was denkt ihr, wäre das eine schöne Idee? Vielleicht als Erinnerungsstück? Und was macht ihr, um die lange Pause vom Alltag zu füllen? Welche kleinen Projekte stehen auf euren Listen? Vielleicht ist ein bisschen Inspiration für mich dabei 🙂

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